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Wechselaufbau 

Wechselpritsche der TFG Transfracht
Foto: Georg Brückner

Wechselaufbauten (auch Wechselbehälter, Wechselbrücken, Wechselpritsche, Wechselkoffer) sind austauschbare Ladungsträger, die sich von einem Straßen-Trägerfahrzeug (Lkw, Anhänger) trennen lassen. Für den Einsatz im kombinierten Verkehr muss der Wechselaufbau mit Einrichtungen versehen sein, die einen Umschlag ermöglichen (UIC 592-4). Dies wird durch Greifkanten ermöglicht, die sich an der Unterseite des Wechselaufbaus befinden. Wie ISO-Container werden die Wechselaufbauten auf dem für den Transport vorgesehenen Fahrzeug durch Zapfen gesichert. Im Gegensatz zu den ISO-Containern sind Wechselaufbauten eher für Straßen- und Schienentransport geeignet.

     Für Gliederzüge eignen sich besonders die C-Behälter mit 16 t Gesamtgewicht und mit Längen von 7.150, 7.450 oder 7.820 mm. Diese Behälter verfügen über vier Stützbeine an den Seiten, die für den Absetzvorgang heruntergeklappt werden. Danach kann das Straßenfahrzeug - durch Entlüften der Bälge der Luftfederung - abgesenkt und unter dem aufgeständerten Aufbau herausgefahren werden. Diese Form wird häufig auch als Wechselbrücke bezeichnet.


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