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Schriftart DIN 1451-4 

An der 101 090 ist die Betriebsnummer zweifach angeschrieben, wobei sich Unterschiede bei der Ziffer 9 zeigen: Während die untere Betriebsnummer mit den normgerechten Ziffern geschrieben wurde, ist die 9 bei der oberen Betriebsnummer modifiziert. Die abgerundete 9 (ebenso wie die 6) ist die bei der DB AG weitaus häufiger vorkommende Variante. (Das liegt wohl zum Teil an den unterschiedlichen Ausgaben der DIN 1451, die mangels Kenntnis miteinander verwechselt werden.)
Foto: 5.7.2003, dl

Für technische Anschriften an den Triebfahrzeugen und Waggons verwendet die Deutsche Bahn AG - wie auch bereits die Deutsche Bundesbahn die Schriftart nach DIN 1451-4, und zwar in den beiden Schriftformen G für die Engschrift und H für die Mittelschrift.

     Die Schriftarten setzen sich aus Rastern zusammen, wobei die meisten Zeichen bei der Engschrift ein Größenverhältnis von drei Raster in der Breite zu sieben Raster in der Höhe haben. Bei der Mittelschrift ist das Verhältnis vier Raster in der Breite zu (ebenfalls) sieben Raster in der Höhe. Buchstaben mit Rundungen sind oben und unten jeweils 0,1 Raster größer. Unter der Bedingung, dass die Strichstärke einem Raster entspricht, ist zum Beispiel bei einer Schrifthöhe von 63 mm das (eckige) H 63 mm hoch (und bei der Mittelschrift 36 mm Breit). Das (rundliche) G hat dagegen eine Höhe von 64,8 mm. Der Freiraum zwischen zwei Zeichen beträgt eine Rasterbreite (an der engsten Stelle), ein Leerzeichen hat eine Breite von drei bzw. vier Raster.

     Für das t bei der Gewichtsangabe in Tonnen wird ein leicht abgewandeltes Zeichen verwendet. Und noch eine Besonderheit: Bei Zahlen in Mittelschrift wird die 1 aus der Engschrift angewandt. Die meisten Anschriften werden in den Standardschrifthöhen 10, 16, 20, 25, 30, 35, 40, 50, 60, 63, 80, 100 und 125 mm verwendet.

Stand: 06/2011


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