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Profilstahl 

I-Träger auf dem Rs 689, 31 80 391 4 261-3.
Foto: Saarmund, 27.3.2014, dl


Profilstahl, bzw. Formstahl wird umgangssprachlich auch als Stahlträger bezeichnet.

     Beim Profilstahl handelt es sich um dickwandige, stabförmige Bauformen aus Stahl mit über die gesamte Länge gleichbleibendem Querschnitt. Diese Halbzeuge werden in einer definierten Form gewalzt, gezogen oder gepresst.

    Als Stahlprofil wird das Bauteil selbst als auch der jeweilige Querschnitt bezeichnet. Ein Stahlprofil kann zusammengesetzt sein, und zwar verschweißt oder verschraubt, früher auch vernietet. Überwiegend gibt es genormte Querschnitte, die durch Warmwalzen entstehen.

     Die wohl bekannteste Form des Profilstahls ist der I-Träger (oder umgangssprachlich auch Doppel-T-Träger). Der obere und untere Querteil eines Stahlprofils wird als Flansch oder Gurt bezeichnet. Der verbindende, senkrechte Mittelteil wird Steg genannt. Weitere Bauformen sind z.B. das U-, T-, Z-, L- und TH-Profil. Allen Profilen gemeinsam ist, dass für sie neben der Form auch weitere Querschnittswerte für die statische Festigkeits- und Verformungsberechnung genormt sind.


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