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Kombinierter Verkehr (KV) 

Als Kombinierter Verkehr (KV; früher auch Kombinierter Ladungsverkehr (KLV)) wird der Transport von Gütern über große Distanzen unter Einsatz verschiedener Transportsysteme (Schiene, Straße, Wasser) und Verkehrsträger bezeichnet.

    Ziel des KV ist die Direktverbindung zwischen wichtigen Wirtschaftszentren nach einem festen Fahrplan, wobei die weite Strecke zumeist über die Schiene abgewickelt wird. Knotenpunkte sind Umschlagterminals und Güterverkehrszentren (GVZ).

    Der KV umfasst die Gebiete Containerverkehr und unbegleiteter Huckepackverkehr. Bei Letzterem werden Sattelauflieger und Wechselbehälter transportiert. Für den Transport von Containern und Wechselbehältern werden Wagen mit Aufnahme- und Verriegelungseinrichtungen verwendet (siehe z.B. Lgs 580, Sgns 691, Sgkkms(s) 698, Sggmrs 715). Um Auflieger, bzw. Sattelanhänger auf der Schiene transportieren zu können, werden Taschenwagen eingesetzt (siehe z.B. Sdgkms 707, Sdggmrss 736, Sdgmns 743, Sdggmrs 744). Die Auflieger besitzen eine entsprechende "Bahnausstattung", bestehend aus einem klappbaren Heckunterfahrschutz sowie Greifkanten am Außenrahmen.

Foto: DR-Archiv, Slg. Lehmann




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