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GPS 

GPS-Gerät (im Kreis) an der Stirnwand des Sahimms-u 901, 487 7 185.
Foto: Saarmund, 21.11.207, dl

GPS (Global Positioning System / Globales Navigations-Satellitensystem) wird im Alltag vor allem bei der Routenplanung oder der Navigation eingesetzt. In der Logistik hat die satellitengestützte Positionsbestimmung einen höheren Stellenwert: GPS sorgt hier für Transparenz, Kontrolle und Effizienz entlang der Transportkette.

     DB Schenker hat (mit Stand Ende 2008) 15.000 Güterwagen mit GPS ausgerüstet, um den Kunden auch international umfassende Informationen zu bieten. Die GPS-Geräte übermitteln per Mobilfunk den jeweiligen Standort der Sendung sowie bestimmte Zustände der Ladung. Hierzu zählt z.B. auch, welchen Erschütterungen der Waggon im Laufe seiner Reise ausgesetzt wurde und ob er die vorgesehene Route verlassen hat. So können zum Beispiel erschütterungs-empfindliche Waren oder andere hochwertige Güter jederzeit überwacht werden. Kommt es entlang der Transportkette zu nennenswerten Erschütterungen, so ist im Nachhinein lokalisierbar, wann und wo die Ware welchem Schock ausgesetzt wurde. Es ist auch feststellbar, wann und wo eine Tür geöffnet wird. Falls dies gewaltsam und unvorhergesehen geschieht, wird ein Alarm ausgelöst und gleichzeitig werden weitere Sicherheitsmaßnahmen veranlasst. Die GPS-Anwendungen tragen aber auch dazu bei, den Fahrplan der Güterwagen zu überwachen. Dazu wird zu Transportbeginn der Fahrplan an das auf GPS-Basis arbeitende Gerät gesendet und während der Beförderung ein Soll/Ist-Vergleich durchgeführt.

    Quelle:
  • DB Schenker, April 2010

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