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Gleisperre 


Diese Gleisperre wird von Hand bedient. Auf dem Bild oben ist sie aufgelegt, das untere Bild zeigt die selbe Gleisperre im abgelegten Zustand.
Fotos (2): Bf Berlin Teltowkanal, Juli 1999, dl

Ausschließlich in Nebengleisen wird die Gleissperre als Flankenschutz- und Sperreinrichtung eingesetzt. Sie soll eine Gefährdung von Zügen oder Rangierfahrten durch andere Fahrzeuge verhindern.

     Gleissperren sind handbedient, motorisch fernbedienbar oder in Abhängigkeit von Weichen kuppelbar. In der gesperrten Stellung als Grundstellung liegt der Entgleisungsschuh auf dem Schienenkopf (aufgelegt) und soll durch die nach außen laufende Führung ein darüber fahrendes Fahrzeug zum Entgleisen bringen. In entsperrter Stellung wird der Entgleisungsschuh vom Schienenkopf weggeklappt (abgelegt).

     Gegen unbefugtes Umstellen besitzt die Gleissperre ein Gleissperrenschloss. Je nach benötigtem Verwendungszweck wird das Schloss am Entgleisungsschuh für die aufliegende Lage, oder am Lagereisen für die heruntergeklappte Lage befestigt. Nur im verschlossenen Zustand lässt sich der Schlüssel entnehmen.

Siehe auch:
Schlüssel für Gleissperre,
Weichenschloss,
Zungensperre.


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