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Culemeyer-Straßenroller 

Hinter der Zugmaschine läuft ein Straßenroller mit insgesamt 20 Rädern.
Foto: Klaus Heinemann

Die von Prof. Dr.-Ing. Johann Culemeyer (1883-1951) konstruierten Straßenroller - kurz Culemeyer genannt - sind besonders durch den Transport von Eisenbahnwaggons auf der Straße bekannt geworden.

     Der Straßenroller ermöglichte den Haus-zu-Haus-Verkehr auch zu Kunden ohne Gleisanschluss. Die "Schwergüter-Spezialfahrzeuge" sind in der Regel einteilige Anhänger. Sie haben eine Tragfähigkeit bis zu 100 t, unterschiedliche Anzahl von lenkbaren Rädern und verschiedene Abmessungen.

     Wegen einer besseren Wendigkeit gegenüber dem Anhänger wurden in den 1930er Jahren auch selbst fahrende Varianten geplant. Nach dem Sattelzug-Konzept wurden in Zusammenarbeit mit Kaelble und Wumag zwei Fahrzeuge und als einteilige Transporteinheit ein Fahrzeug gebaut. Wegen der politischen Entwicklung, die dem Lkw den Vorzug gegenüber der Bahn einräumte, wurden keine weiteren Selbstfahrer gebaut.

Der E-Wagen steht hier auf einem Culemeyer-Straßenroller mit insgesamt 16 Rädern.
Foto: Berlin-Marienfelde, 17.4.1983, dl

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