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Container 

Übereinander gestapelte 40-Fuß-Container.
Foto: Großbeeren, 21.5.2015, dl

Der englische Begriff Container bezeichnet einen Großraum-Behälter aus Stahl zum Transport und zur Lagerung von Gütern. Container gibt es in verschiedenen Größen, sind jedoch in der Regel genormt, bzw. entsprechen einer Standardisierung.

     Container ermöglichen eine kostengünstige und rationelle Transportkette per Schiff, Eisenbahn und auf Straßenfahrzeugen. Die für die Beförderung von Containern eingesetzten Schienen- und Straßenfahrzeuge müssen über spezielle Einrichtungen (Containerzapfen) für die Aufnahme oder Aufnahme und Sicherung (Containerverriegelung) verfügen. Der Umschlag erfolgt per Containerkran oder Umsetzfahrzeug, wie z.B. Reachstacker (Greifstapler).

     Gängige Größen sind der 20-Fuß-Container der so genannte TEU (Twenty Foot Equivalent Unit) und 40-Fuß-Container (FEU = Forty Foot Equivalent Unit). Ein 20-Fuß-Standardcontainer hat die Außenmaße 6.058 mm × 2.438 mm × 2.591 m und ein 40-Fuß-Standardcontainer die Außenmaße 12.192 mm × 2.438 mm × 2.591 mm.

     Vorläufer des Container-Gedankens gab es in England bereits im 18. Jahrhundert in Form von hölzernen Verpackungskisten, die einen schnelleren Umschlag zwischen unterschiedlichen Beförderungsmitteln ermöglichten. In den 1920er Jahren wurden durch das britische Railway Clearing House (RCH) Richtlinien für Bahncontainer festgelegt, die 5 oder 10 Fuß lang waren. Nach der Entwicklung weiterer Container in den Niederlanden und der Schweiz wurde in den USA der Grundstein für die heutigen Container gelegt. Der Reeder Malcolm McLean führte 1956 Schiffscontainer für den Güterverkehr ein. 1961 legte die Internationale Organisation für Normung (ISO) Maße für Container fest. Diese nach international gültigen Maßen gefertigten Großbehälter werden auch als ISO-Container bezeichnet.

    Quelle:
  • Wikipedia

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