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Zusatzausrüstung für Eisenbahnfahrzeuge gemäß BOStrab 

Werden Eisenbahnfahrzeuge auch auf Straßenbahn-Gleisen eingesetzt, so müssen sie den Vorgaben der Betriebsordnung Straßenbahn (BOStrab) entsprechen. Aus diesem Grund erhalten sie eine Zusatzausrüstung.

Die Zusatzausrüstung besteht aus einem verstärkten Bremssystem, dass gegenüber dem Eisenbahnbetrieb einen wesentlich kürzeren Bremsweg ermöglicht, einer Beleuchtungseinrichtung nach BOStrab (u.a. Blinker), Rückspiegel für den Straßenverkehr, Spiegel zur Sichtverbesserung im Frontbereich, Signalgeber bzw. Transponder für die Steuerung von Weichen und Lichtsignalanlagen, elektrische Warnglocken sowie zusätzliche Haltestangen im Einstiegsbereich. Die Zusatzausrüstung bedingt natürlich auch zusätzliche Einrichtungen im Führerstand einschließlich des Umschalters für den EBO-/BOStrab-Betrieb.

Foto:
In Nordhausen verlassen die Fahrzeuge der HSB den Bereich der EBOS und fahren gemäß BOStrab bis zur Haltestelle am Bahnhofsvorplatz vor, um einen direkten Anschluss zum Straßenbahnverkehr zu bieten. Dabei werden im Bereich der Haltestelle die Straßenbahngleise mitbenutzt.
3.3.2003, dl


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