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Bahnhof 

Ein Bahnhof (Bf) ist im fahrdienstlichen Sinn eine ortsfeste Bahnanlage mit mindestens einer Weiche, auf der Züge planmäßig beginnen, enden, kreuzen, überholen oder mit Gleiswechsel wenden dürfen.
    Im verkehrlichen Sinn ist der Bahnhof eine Eisenbahnstation, die dem Fahrgastwechsel und/oder dem Umschlag von Gütern dient.
    Die betriebliche Grenze zwischen der freien Strecke und dem Bahnhof bilden die Einfahrsignale, als bauliche Grenze gelten die Einfahrweichen. Besitzt die Bahnanlage keine Weiche, so handelt es sich um einen Haltepunkt.
    In Bahnhöfen wird zwischen Hauptgleise und Nebengleise unterschieden. Bahnhofsgleise und andere Anlagen neben den durchgehenden Hauptgleisen, die über die Bahnhofsgrenze hinausgehen, gehören zu den Bahnhofsanlagen.
    Bahnhöfe können Bauten für die Öffentlichkeit (Empfangsgebäude, Bahnsteig, Wartehäuschen), Bauten für innerbetriebliche Zwecke (Stellwerk, Bahnmeisterei, Umformerstation) und weitere bauliche Anlagen (Güterschuppen, Rampe, Verladeanlage) aufweisen.

     Je nach Kriterium gibt es verschiedene Bahnhofsarten und Bezeichnungen, wie z.B.:

    Verkehrsaufgabe
  • Güterbahnhof
  • Personenbahnhof
    Betriebliche Aufgabe
  • Abstellbahnhof
  • Betriebswechselbahnhof
  • Containerbahnhof
  • Gemeinschaftsbahnhof
  • Grenzübergangsbahnhof
  • Hafenbahnhof
  • Industriebahnhof
  • Rangierbahnhof
  • Werkbahnhof
    Lage im Netz
  • Endbahnhof
  • Zwischenbahnhof
  • Anschlussbahnhof
  • Trennungsbahnhof
  • Berührungsbahnhof
  • Kreuzungsbahnhof, Turmbahnhof
  • Spurwechselbahnhof
    Grundrissgestaltung
  • Durchgangsbahnhof
  • Kopfbahnhof
  • Dreiecksbahnhof
  • Inselbahnhof

Prinzipskizze für einen einfachen Bahnhof mit Seitenbahnsteigen an einer zweigleisigen Strecke. Der Bahnhof verfügt über vier Weichen, zwei Einfahrsignale und drei Ausfahrsignale. Von links nach rechts fahrend ist eine Überholung auf dem linken Gleis möglich. Züge können aus beiden Richtungen kommend gewendet werden.
Abbildung: dl

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