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  Sahimms(-u) 900'' 

Drehgestell-Flachwagen mit Teleskophauben für Coiltransporte
Foto: Sahimms-u 900, 4876 615, Berlin-Altglienicke, 21.4.2008, dl


Nummernbereiche:  487 6 001 - 487 6 006  Sahimms-Prototypen
  487 6 007 - 487 6 456  Sahimms 900
  487 6 500 - 487 6 599  Sahimms-u 900, ab 2006
  487 6 600 - 487 6 689  Sahimms-u 900, ab 1997
  487 6 700 - 487 6 779  Sahimms-u 900, ab 2001
  487 6 780 - 487 6 929  Sahimms-u 900, ab 2003
  487 6 930 - 487 6 998  Sahimms-u 900, ab 2005

LHB und Talbot entwickeln einen 6-achsigen Haubenwagen für den Transport schwerer Coils, von dem 1981 sechs Prototypen geliefert und bei der DB als Sahimms 900 bezeichnet werden.

    Die Wagen besitzen insgesamt fünf feste Mulden, wobei die beiden äußeren Mulden Coils mit einem Gewicht von maximal 25 t und einem maximalen Durchmesser von 2.250 mm, die mittleren drei Mulden Coils mit maximal 45 t Gewicht bei einem maximalen Durchmesser von 2.700 mm aufnehmen können. Alle vier Hauben sind verschiebbar, die jeweils zwei äußeren lassen sich über- bzw. ineinander schieben.

    Im Jahre 1984 erfolgt ein Serienbau von 300 Haubenwagen, die 40 ersten davon mit Feststellbremse. 1986/87 baut Waggonbau Niesky 145 Wagen mit Drehgestellen von Graaff.

    Weiteres:
  • 1996/97 werden viele Wagen verkehrsrot lackiert.
  • Ab 1997 werden im Werk Paderborn zum Schutz gegen Transportschäden die Mulden von Sahimms 900 mit gewebeverstärkten Gummimatten ausgekleidet und diese Wagen in Sahimms-u 900 umgezeichnet.

    Bestand: Sahimms Sahimms-u
    01.01.1994 449
    Ende 1996 449
    Ende 1998 359 90
    Ende 2000 359 90
    Ende 2002 280 169
    Ende 2004 219 230
    Ende 2006 41 407
    Ende 2008 41 407


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