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  Sgjs 716 

Drehgestell-Containertragwagen
vorherige Bezeichnungen
Sss-y 716, Sgjss 716, Sgjs-w 718
Foto:
Sgjs 716, 453 8 191,
Containerbahnhof Berlin-HuL
17.5.1999, dl


Länge über Puffer: 21.080 mm
Drehzapfenabstand: 15.800 mm
Ladelänge: 18.800 mm
Wagenhöhe: 2.5201) mm
Ladeebene ü. SO: 1.240 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Maximale Lademasse: 56,0 t
Durchschnittliche Eigenmasse: 23.800 / 25.0002)kg
Drehgestell-Bauart: 664
Drehgestellradsatzstand: 1.800 mm
Bauart der Bremse: KE-GP-A
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Erstes Lieferjahr: 1969
Vollständige Ausmusterung: 2000
1) ursprüngliche Höhe einschließlich Rungen,  2) ex Sgjs-w 718

Nummernbereich: 453 7 000 - 453 8 927
Nummernbereich (ex Sgjs-w 718): 453 8 930 - 453 8 999

Nach einem Prototyp 1968 bauen die Firmen LHB, MAN, SEAG und WU/Siegen zwischen 1969 und 1973 insgesamt 2.000 Drehgestell-Tragwagen, die von der DB als Mehrzweckwagen Sgjs 716 bezeichnet werden.
     Die Wagen besitzen acht UIC-Drehrungen, stirnseitig geteilte, klappbare Überfahrbrücken, die mit Flurförderfahrzeugen bis 2,2 Tonnen Radlast befahren werden können, sowie mechanische oder hydraulische Stoßdämpfer mit 500 mm Hub. Die vertikal verschiebbaren Riegel sind im Außenlangträger angeordnet und können versenkt werden. Es können Container mit 10, 20, 30, 35 oder 40 Fuß Länge befördert werden - bis maximal 3 × 20-Fuß- oder 2 × 30-Fuß-Container.

    Weiteres:
  • 70 Wagen aus der letzten Fertigung erhalten für Munitionstransporte der Britischen Rheinarmee unter dem Holzfußboden eine durchgehende Blechabdeckung als besondere Funkenschutz-Einrichtung und werden in Sgjs-w 718 bezeichnet.
  • Mitte der achtziger Jahre werden bei allen Sgjs 716 die Drehrungen und Stirnklappen entfernt, da die Wagen ausschließlich im Containerverkehr eingesetzt sind. Die Gewichtsersparnis von rund 1,5 t wirkt sich positiv auf die Lastgrenzen aus.
  • 1988/89 werden die Sgjs-w 718 in Sgjs 716 umgezeichnet.

    Bestand:
  • Ende 1999 sind noch 440 Wagen im Einsatzbestand.
  • Mitte 2000 sinkt der Bestand auf 30 Wagen, und bis Ende 2000 scheiden die Wagen vollständig aus.


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