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  Sgjs 712 

Drehgestell-Containertragwagen
Foto: Sgjs 712, 453 6 621, Mahlow, 25.4.2010, dl

Nummernbereiche:  453 6 000 - 453 6 799  Baujahr 1979 ff.
  453 6 998  Prototyp, Bj. 1976
  453 9 100 - 453 9 599  Baujahr 1985 ff.

vorherige Bezeichnung:  Sgjss 712  

Anfang der siebziger Jahre wird von der UIC ein vierachsiger Containertragwagen mit einer Aufstandshöhe von 1,18 m über Schienenoberkante (vorher 1,24 m) und stoßgedämpfter Ladebühne standardisiert.

     1976 entsteht nach diesen Vorgaben ein Prototyp, der von der DB zunächst als Sgjss 712 bezeichnet wird. Zwischen 1979 und 1982 beschafft die DB zunächst 800 und von 1985 bis 1987 weitere 500 Sgjs 712 in Serienausführung. Gegenüber dem Prototyp mit 16 Aufsetzzapfen besitzen die Serienwagen 20 abklappbare Containerzapfen, so dass verschiedene Container (Gesamtlänge 60 Fuß) oder Kombinationen aus Wechselbehältern und Containern befördert werden können. Das Untergestell ist eine Schweißkonstruktion aus zwei fischbauchartigen mittleren Langträgern und durchlaufenden Seitenträgern, die durch Querträger und Konsolen zu einem Traggerüst verbunden sind. Der Rollrahmen besteht aus knicksteifen Seitenträgern und dem sie verbindenden Mittelteil. Unter den Seitenträgern sind Laufschienen angeordnet, die sich auf die im Untergestell befindlichen Laufrollen abstützen. Die Oberseite des Untergestells ist mit einer Blechabdeckung versehen, die das Befahren mit Gabelstaplern zulässt.

    Weiteres:
  • Zwischen 1993 und 1996 werden alle Sgjs 712 von Kombiwaggon als P-Wagen bewirtschaftet.
  • Zwei Wagen (453 6 398 und 399) sind mit einem Langhubstoßdämpfer Bauart Oleum-Pneumatik ausgestattet.
  • 2007 wird der Prototyp (453 6 998) ausgemustert.

    Bestand:
  • Ende 1996 sind 1.295 Wagen im Einsatzbestand.
  • Ende 2004 sind noch 1.294 Wagen im Bestand.
  • Bis Ende 2006 sinkt der Bestand um 2 Wagen.
  • Ende 2008 sind 1.287 Wagen im Einsatzbestand.


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