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  Sdgkms 707 

Europäischer Einheits-Drehgestell-Taschenwagen
Foto: Sdgkms 707, 31 80 450 9 898-1, Gbf Berlin-Tempelhof, 23.4.1998, dl

Nummernbereich:  450 9 000 - 450 9 900  

vorherige Bezeichnungen:  Skss-z 707  1973; Prototyp und 1. Serie
  Sks-z 707  1976; Umzeichnung der 1. Serie
  Skss-z 707, Sks-z 707  1978-1981; Neubau weiterer Serien
  Sdkmss 707, Sdkms 707  ab 1980

Die Deutsche Bundesbahn beschafft im Jahre 1973 einen Prototyp eines Huckepack-Taschenwagens und eine Serie von 100 Wagen, die als Skss-z 707 bezeichnet werden.

     Der Wagen eignet sich einerseits für den Transport kranbarer Sattelauflieger (nur vertikale Verladung) mit einem Gesamtgewicht von bis zu 37 Tonnen. Hierzu ist die Ladefläche an einer Seite als Tasche ausgebildet. In dieser Tasche sind auf der Aufstellfläche feste und längsverschiebbare Radvorleger zur Festlegung der Räder angeordnet. An dem der Tasche entgegengesetzten Ende befindet sich ein in Länge und Höhe einstellbarer Stützbock zur Aufnahme von Sattelplatte und Sattelzapfen des Aufliegers.

     Seit 1994 ist der Taschenwagen auch für den Transport von Containern und Wechselbehältern bis zu einem Gesamtgewicht von 37 Tonnen geeignet. Hierzu wurden auf den außen liegenden Langträgern jeweils acht, zum Teil verschiebbare und umklappbare Containerzapfen angebracht. Zwischen 1994 und 1996 werden die Wagen umgerüstet und in Sdgkms 707 umgezeichnet.

    Weiteres:
  • 1976 werden die ersten 100 Wagen von Skss-z in Sks-z umgezeichnet.
  • Zwischen 1978 und 1981 werden weitere Serien mit insgesamt 599 Wagen als Sks-z bzw. Skss-z gebaut.
  • Ab 1980 erfolgt eine weitere Umzeichnung: Obwohl die Taschenwagen für eine lauf- und bremstechnische Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt sind, werden ab 1980 nur 249 Wagen als Sdkmss 707, die anderen 350 als Sdkms 707 bezeichnet.
  • 1994 bis 1996 erfolgt die Umrüstung und Umzeichnung in Sdgkms 707.
  • Im Jahre 1998 werden 200 Wagen für den Neubau der Sgkkms 698 herangezogen, für den ausschließlich die Drehgestelle sowie einige Teile der Bremse und der Zug- und Stoßeinrichtungen wiederverwendet werden.

    Bestand:
  • Ende 2000: 494 Wagen.
  • Ende 2002: 390 Wagen.
  • Ende 2004: 346 Wagen.
  • Ende 2006: 295 Wagen.
  • Ende 2008: 294 Wagen.


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