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  Res 686 

Drehgestell-Flachwagen mit Seitenborden
Res 686, 393 6 605, mit dem handschriftlichen Vermerk "Mietwagen für Bagger".
Foto: Gbf Berlin-Spandau, 30.7.1994, dl

Nummernbereiche:  393 6 200  Prototyp
  393 6 201 - 393 6 750  Serie

Der 1972 von MAN und den Jenbacher Werke GmbH (Österreich) entwickelte Prototyp eines standardisierten Drehgestell-Flachwagens wird 1974 von der DB abgenommen und als Res 686 eingestellt. Der Wagen besitzt Seiten- sowie Stirnborde aus Stahl und läuft auf Y 25 Css-Drehgestellen.

     1975/76 beschafft die DB bei LHB und MAN eine Serie von 550 Res 686. Ihre Stirn- und neunteiligen Seitenborde bestehen aus Aluminium-Strangpressprofilen. Der Wagen besitzt keine (klappbaren) Ladeschwellen, dafür 18 versenkbare Verzurreinrichtungen. Zwei Fallrungen je Stirnseite dienen zur Sicherung der Stirnborde, je Wagenseite sind acht Drehrungen vorhanden. Der Res 686 kann mit abgesenkten Fallrungen und umgelegten Stirnwänden eingesetzt werden.

    Weiteres:
  • Die Leichtmetall-Stirnborde sind sehr reparaturanfällig und werden bei Beschädigung durch Stahlborde ersetzt.
  • Einige Wagen erhalten für den Transport palettierter Briketts und Düngemittel 1,2 Meter hohe, feste Stirnwände.
  • Für Autoreisezüge werden einige Res 686 als Auffahrwagen hergerichtet (siehe z.B. 393 6 335).
  • Ab Frühjahr 2000 werden die Drehgestelle der Bauart 664 gegen Y 25-Drehgestelle getauscht.

    Bestand:
  • 1994 werden 542 Res 686 von der DB AG übernommen.
  • Ende 2000: 535 Wagen.
  • Ende 2002: 515 Wagen.
  • Ende 2004: 480 Wagen.
  • Ende 2006: 479 Wagen.


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