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  Rs 684, Rps 684 

Drehgestell-Flachwagen
Foto: Rs 684, 31 80 3907 820-5, Königs Wusterhausen, 9.10.2009, dl

Nummernbereiche:  390 6 856 - 390 9 570  Rs
  393 3 200 - 393 3 269  Rps

Zwischen 1970 und 1974 werden 2.712 Rs 684 gebaut. Diese Wagen unterscheiden sich von den Rs 683 lediglich durch Drehgestelle der Bauart 664 (bis auf fünf Wagen) und der Vorbereitung zum Einbau einer automatischen Kupplung.

     Die Drehgestelle der Bauart 664 gleichen äußerlich denen der Bauart 661, verfügen aber über die komplett integrierte Bremsanlage (außer Steuerventil, Luftbehälter und Umstelleinrichtung) mit automatischer Lastabbremsung. Auch die Feststellbremse ist bei Bedarf hier integriert, allerdings nur in einem Drehgestell pro Wagen, von dem aus sie auch bedienbar ist.

    Weiteres:
  • Fünf Wagen besitzen Drehgestelle der Bauart Y 25 Cssi.
  • 32 Wagen der laufenden Fertigung erhalten 1971 Stahl-Seitenborde und werden zunächst als Res 684 bezeichnet, 1981 dann zu Res 682 umgezeichnet.
  • Zwischen 1981 und 1994 werden weitere 35 Wagen zu Res 682 umgebaut.
  • 1986/87 werden 500 Wagen zu Sgs 693 umgebaut.
  • Seit 1997 werden die Drehgestelle sukzessive auf solche der Bauart Y 25 Cs (627, 683) umgerüstet.
  • Ab Herbst 2000 sollten 70 Rs 684 zu Rps 684 umgerüstet werden, indem die stirnseitigen Bordwände entfernt werden, um sie als Schutzwagen einsetzen zu können (siehe Rps 688). Es kommt jedoch nur zu einem einzelnen Umbau.

    Bestand:
  • 1994 werden 2.126 Rs 684 von der DB AG übernommen.
  • Mitte des Jahres 2000 sind noch etwa 1.610 Rs 684 im Einsatzbestand, nachdem einige Wagen an [P]-Einsteller verkauft oder zu Bahndienstwagen umgebaut wurden.
  • Ende 2000: 1.608 Rs 684 und 1 Rps 684.
  • Ende 2002: 1.588 Rs 684 und 1 Rps 684.
  • Ende 2004: 1.577 Rs 684 und 1 Rps 684.
  • Ende 2006: 1.574 Rs 684 und 1 Rps 684.
  • Ende 2008: 1.571 Rs 684 und 1 Rps 684.


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