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  Rs 683, Rs-t 683 

Drehgestell-Flachwagen
Foto:
Rs-t 683, Wagen 391 5 041,
Mannheim Rbf, 21.9.1994,
Hans Ulrich Diener


Länge über Puffer: 19.900 mm
Drehzapfenabstand: 14.860 mm
Ladelänge: 18.500 / 18.5401) mm
Ladebreite: 2.974 / 2.7742) mm
Ladehöhe: max. 2.5001) mm
Rungenhöhe: 1.235 / 2.8001) mm
Ladefläche: 51,3 m²
Wagenhöhe: 2.495 / 4.0601) mm
Fußbodenhöhe über SO: 1.260 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Maximale Lademasse: 56,0 t
Durchschnittliche Eigenmasse: 24.000 / 24.6001) /
25.0003) kg
Drehgestell-Bauart: 661
Drehgestellradsatzstand: 1.800 mm
Bauart der Bremse: KE-GP
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 35 m
Intern. Verwendungsfähigkeit: RIV
Erstes Lieferjahr: 1968
Vollständige Ausmusterung: 2000
1) Rs-t 683,  2) zwischen den Drehrungen,  3) mit AK-Vorbereitung (Rs)

Letzter Nummernbereich (Rs 683): 390 6 000 - 390 6 855
Letzter Nummernbereich (Rs-t 683): 391 5 000 - 391 5 099

Nach einem Prototyp 1965 (noch als SSlmas 683 bezeichnet) werden zwischen 1968 und 1970 insgesamt 855 Drehgestell-Flachwagen entsprechend dem UIC-Typ 1 gebaut und von der DB als Res 683 eingestellt.
     Die umklappbaren Stirnborde werden durch je zwei Fallrungen gesichert, sie können beim Transport überlanger Güter herabgeklappt bleiben. Im mit Kiefernbohlen belegten Fußboden sind acht in der Mitte geteilte, klappbare Ladeschwellen eingelassen. Jede Wagenseite hat acht Drehrungen aus Stahl. Ein Großteil der Wagen ist mit einer wagenmittig vom Boden aus bedienbaren Feststellbremse ausgerüstet. Der hohe Mittellangträger hat sehr typische wabenförmige Aussparungen zwecks Gewichtsersparnis.

    Weiteres:
  • Von 1987 bis 1990 werden 100 Wagen für den Transport von Rundholz mit Rinde bei achsparalleler Verladung mit je zwei festen hohen Stirnrungen und je zwei festen hohen Rungen in Wagenmitte ausgerüstet und in Rs-t 683 umgezeichnet.
  • 1988 werden 170 Rs 683 ausgemustert, davon wird ein Teil an [P]-Einsteller oder ausländische Bahnverwaltungen verkauft.

    Bestand:
  • 1994 kommen 577 Rs 683 und alle 100 Rs-t 693 in den Bestand der DB AG.
  • Ende 1999 zählen nur noch 1 Rs und 2 Rs-t zum Einsatzbestand.
  • 2000 wird der letzte Wagen ausgemustert.


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