>  Güterwagen der DB AG   >   F 

  Fals 175 

Offener Drehgestell-Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung
vorherige Bezeichnung
Fads 175
Foto:
Fals 175, 665 1 662,
Darmstadt Kranichstein (ex Rbf),
20.9.1998, Hans Ulrich Diener


Länge über Puffer: 11.950 mm
Länge über Kupplung: 12.000 mm
Drehzapfenabstand: 6.400 mm
Länge der Beladeöffnung: 10.688
11.1881) mm
Breite der Beladeöffnung: 1.955 mm
Laderaum: 75,0 / 75,41)
Länge einer Seitenklappe: 5.000 mm
Größter Seitenklappenausschlag: 4.900 mm
... in Stützstellung: 4.100 mm
Klappenverschlusssystem: mechanisch
Wagenhöhe: 3.975 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Lademasse: 55,0 / 54,52)3) / 65,04) t
Durchschnittliche Eigenmasse: 24.200 kg
23.500 kg2)
24.700 kg3)
23.100 kg4)
Drehgestell-Bauart: 664, 664.1, 666 \\ 652
Drehgestellradsatzstand: 1.800 mm
Bauart der Bremse: KE-GP-A / KE-GP4)
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Intern. Verwendungsfähigkeit: nein
Erstes Lieferjahr: 1970
1) mit neuem Oberkasten,  2) mit AK/mit Puffer,  3) mit AK/ohne Puffer,  4) mit Drehgestell-Bauart 666

Nummernbereich (gesamt): 6650 100 - 6652 199
davon mit Sonderaustattungen
mit AK, mit Puffer: 6650 345 - 6650 357
mit AK, ohne Puffer: 6650 358 - 6650 398
Drehgestell-Bauart 666: 6652 171 - 6652 180

Die als Fads 175 bezeichneten Drehgestell-Selbstentladewagen sind die ersten der DB, die nach UIC-Richtlinien gebaut werden. Dies bedeutet z.B. vereinheitlichte Merkmale, Vorbereitung für automatische Kupplung (AK), größere Freiräume unter dem Quersattel und eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h (bisherige OOt / Fad-Wagen waren zuerst nur für 80 km/h zugelassen).
     Insgesamt werden zwischen 1970 und 1976 von der WU Siegen 2.085 Wagen gebaut. Die mit mechanischer Klappenbetätigung ausgestatteten Wagen unterscheiden sich äußerlich nur sehr gering von den OOt 168.

    Weiteres:
  • 1971 werden 51 Wagen mit AK ausgerüstet (davon 11 "Schmetterlingswagen"), mit denen im selben Jahr erstmalig ein 4.000-t-Erzzug gebildet wird, der zwischen Emden und dem Saargebiet verkehrt. 1973 erfolgt der Einbau von Zugvorrichtungen mit stärkerem Federwerk und die Kennzeichnung mit dem "weißen Punkt" für die Eignung in 4.000-t-Zügen.
  • 1973 werden an 110 Wagen die standardmäßig verwendeten Drehgestelle der Bauart 664 / 664.1 gegen solche der Bauart 684, später (wieder) gegen die Bauart 664 getauscht.
  • 1976 erhalten zehn Wagen Drehgestelle der Bauart 666 und KE-GP-Bremsen. Die höchste Lastgrenze wird um 10 t angehoben.
  • Ab Ende der siebziger Jahre werden bei vielen Wagen die Wagenkästen erneuert. Dabei erhalten die Oberkästen senkrechte Stirnwände, wodurch sich eine größere Beladelänge und ein größeres Ladevolumen ergeben.
  • 1980 werden die Fads 175 in Fals 175 umgezeichnet.
  • Ab 1989 wird ein Teil der Wagen für den Weiterbetrieb hergerichtet und in Fals 185 umgezeichnet.
  • Seit September 1998 erhalten die verbleibenden ca. 500 Wagen Drehgestelle der Bauart 652.

    Bestand:
  • Ende 2000: 457
  • Ende 2002: 415
  • Ende 2004: 340
  • Ende 2005: 125
  • Ende 2006:  47
  • Ende 2007:  39
  • Ende 2011:  37
  • Ende 2015 wird kein Wagen mehr im Bestand geführt.


Seite 'links'

F-Wagen

Güterwagen

 

 

Seite 'rechts'

Startseite

Zurück

Register

Abkürzungen

Kennbuchstaben

 

©  dybas