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  Faals 151 

Offener Drehgestell-Schüttgutwagen
mit schlagartiger Schwerkraftentladung für den Erztransport
Foto: Faals 151.2, 6665 167, Mahlow, 10.9.2009, dl

Nummernbereiche:  6665 000 - 6665 149  151.1
  6665 150 - 6665 154  Prototypen
  6665 155 - 6665 174  151.2

1996 liefern Adtranz Siegen (Wagenaufbau) und LHB (Drehgestelle) fünf Erzwagen-Prototypen Faals 151 als Ersatz der rund 20 Jahre alten Faals 150. Von diesen unterscheiden sie sich im wesentlichen durch einen deutlich höheren Wagenkasten, ein damit um knapp 17% auf 70 m³ vergrößertes Ladevolumen, hydraulische Klappenbetätigung und neu entwickelte Drehgestelle.

    Weiteres:
  • 1997 werden die Prototypen zeitweise als Faalns bezeichnet, 1998 dann einheitlich in Faals 151 umgezeichnet und von 666 2 000 - 004 auf 666 5 150 - 154 umnummeriert.
  • 1998/99 bauen Adtranz Siegen, Graaff und LHB in Gemeinschaftsproduktion eine Serie von 150 Erzwagen (Faals 151.1), die wie auch bereits die Prototypen in Verkehrsrot ausgeliefert werden.
  • Die darüber hinaus geplanten 250 (max. 300) Wagen dieser Bauart werden ab 2000 als festgekuppelte Wageneinheiten Falrrs 153 (60 Einheiten) bzw. ab 2003 als Falrrs 152 (65 Einheiten) hergestellt.
  • 2003 werden weitere 20 Wagen (Faals 151.2) gebaut.

    Bestand:
  • Ende 1998 sind 147 Wagen im Bestand.
  • In den Jahren 2000 bis Mitte 2003 sind 155 Wagen im Bestand.
  • Ende 2003 liegt der Gesamtbestand bei 175 Wagen.
  • Bei einem Unfall in Salzgitter werden insgesamt neun Faals 151 beschädigt. Da die Fahrzeuge dieser Bauart als "Hochbedarfswagen" eingestuft sind, erfolgt 2016 im Werk Paderborn eine Instandsetzung mit anschließender Revision der Stufe 4.0. Sechs Wagen hatten übrigens so schwere Schädigungen, dass sie per Lkw ins Werk tranportiert werden mussten. Quelle: On Track 04/2016


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