>  Güterwagen der DB AG   >   F 

  Faals 150 

Offener Drehgestell-Schüttgutwagen mit schlagartiger Schwerkraftentladung für den Erztransport
Foto:
Faals 150,
666 4 357,
Köln Süd,
4.4.2006,
Michael Böhn


Länge über Puffer: 15.0001) mm
Länge über Kupplung: 15.0502) mm
Drehzapfenabstand: 8.000 mm
Länge der Beladeöffnung: 12.892 mm
Breite der Beladeöffnung: 1.950 mm
Laderaum: 60,0 m³
Länge einer Seitenklappe: 5.000 mm
Größter Seitenklappenausschlag: 4.900 mm
Seitenklappenausschlag in Stützstellung: 4.100 mm
Klappenverschlusssystem: mechanisch
Wagenhöhe: 3.800 mm
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Maximale Lademasse: 87,5 t
Durchschnittliche Eigenmasse: 31.200 kg
Drehgestell-Bauart: 711, 711.5, 713
Drehgestellradsatzstand: 2 × 1.700 mm
Bauart der Bremse: KE-GP
Kleinster bef. Gleisbogenradius: 75 m
Intern. Verwendungsfähigkeit: nein
Erstes Lieferjahr: 1975
1) Prototyp,  2) dieses Maß und alle anderen technischen Daten gelten für DB-Serie

Nummernbereiche:  666 4 000 - 666 4 1793)   Peine+Salzgitter [P], 150.0, bis Ende 2007 ausgemustert
666 4 300   Prototyp, 150.1
666 4 000 - 666 4 299   Serie DB, 150.2
666 4 301 - 666 4 362   Serie DB, 150.2
3) Die Nummern der P+S-Wagen bewegen sich im selben Nummernkreis der DB-Wagen,
unterscheiden sich jedoch in der Kennziffer des Austauschverfahrens.

Im Jahre 1975 wird die WU Siegen von der DB beauftragt, einen sechsachsigen Versuchswagen für den Erzverkehr zu entwickeln. Der mit einer hydraulischen Klappenbetätigung ausgestattete Wagen wird zunächst als Fad 150 bezeichnet. Die Klappen können paarweise oder alle vier zugleich betätigt werden.
     Noch im selben Jahr bestellen die Stahlwerke Peine-Salzgitter bei LHB 180 Wagen. Diese Serie unterscheidet sich zum Prototyp durch die mechanische Klappenbetätigung und die automatische Kupplung.
     Zwischen 1978 und 1983 beschafft die Deutsche Bundesbahn bei LHB eine Serie von 362 Wagen, die sich zu den Privatwagen von Peine-Salzgitter durch beidseitig angeordnete Bedienungsbühnen unterscheiden. Die als Faals 150 bezeichneten Wagen werden in Ganzzügen im Erzverkehr überwiegend zwischen Emden und Duisburg bzw. dem Saargebiet eingesetzt.

    Weiteres:
  • Der Prototyp erhält die interne Bauartbezeichnung Faals 150.1.
  • Die P+S-Wagen erhalten trotz des Privatwagen-Status die DB-interne Bezeichnung Faals 150.0.
  • Die von der DB beschafften Wagen werden intern als Faals 150.2 bezeichnet.
  • 1999 werden 40 ehemalige Peine+Salzgitter-Wagen übernommen.

    Bestand:
  • 1993/94 zählen 362 Wagen zum Einsatzbestand, der bis 1998 konstant bleibt.
  • Mitte 2001 betägt der Bestand 357 DB- und 39 ex P+S-Wagen.
  • Ende 2004 sind 290 DB- und 22 ex P+S-Wagen im Bestand.
  • Ende 2005 sind 260 DB- und 18 ex P+S-Wagen im Bestand.
  • Ende 2006 sind 240 DB- und 14 ex P+S-Wagen im Bestand.
  • Ende 2007 sind 185 DB-Wagen und keine ex P+S-Wagen mehr im Bestand.
  • Bis Ende 2008 sinkt der Bestand auf 160 Wagen.


Seite 'links'

F-Wagen

Güterwagen

 

 

Seite 'rechts'

Startseite

Zurück

Register

Abkürzungen

Kennbuchstaben

 

©  dybas