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  Fakks 127 

Drehgestell-Schüttgutkippwagen
Foto: Fakks 127, 31 80 6781 024-8, Nudow, 17.9.2015, dl

Nummernbereich:  6781 000 - 6781 099  

vorherige Bezeichnung:  Fakks [6781]  DR

Die DR gibt bei Arbel Industrie (F) vierachsige Zweiseitenkipper in Auftrag. Nach dem Bau eines Prototypen wird 1982 eine Serie von 99 Wagen beschafft. Die insgesamt 100 Wagen werden als Fakks [6781] eingestellt.

Fakks 127 in Kippstellung

     Der Zweiseiten-Schwerkraftselbstentladewagen ist für den Transport von Kies, Splitt, Sand, Schotter und ähnlichen nässeunempfindlichen Stoffen vorgesehen. Der einteilige Kasten ist nach beiden Seiten jeweils bis zu 45° kippbar. Die maximale Höhe in Kippstellung beträgt 4.275 mm über SO. Für den pneumatischen Kippvorgang sind an einem Wagenende zwei Druckbehälter übereinander und quer zur Fahrtrichtung angeordnet. Der Prototyp besitzt jeweils zwei Druckbehälter an jedem Fahrzeugende. Die Wagen dürfen nur einzeln gekippt werden. Der Kasten ruht in Normalstellung auf Lagern, die auf die äußeren Langträger aufgeschraubt sind. Alle Wagen besitzen eine Festellbremse an einem Drehgestell. Bei den Serienwagen ist es das den Druckbehältern gegenüberliegende Drehgestell.

    Weiteres:
  • Ab 1992 werden die Wagen an verschiedene Baufirmen vermietet und als Privatwagen geführt.
  • Ab 1993 werden alle 100 Fakks [6781] an die Firma Wiebe vermietet. Nach Ablauf des Mietvertrages werden die zwischenzeitlich zu Fakks 127 umgezeichneten Wagen als Privatwagen der DGT eingesetzt.
  • Seit dem 1.7.1997 werden die Wagen im freizügig verwendbaren Bestand der DB AG geführt.

    Bestand:
  • Ende 2002 sind 99 Wagen im Bestand.
  • Zu Mitte 2004 sinkt der Bestand auf 79 Wagen.
  • Bis Ende 2004 sinkt der Bestand auf 58 Wagen.
  • Ende 2006 beträgt der Bestand 53 Wagen.


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